Sozialpädagogen

 

Schulsozialarbeiter leisten Präventionsarbeit an katholischen Schulen

Ziele sind das soziale Lernen, die Bewältigung von Konflikten im Schulalltag, Berufsorientierung oder Integration Montagmorgen in der Klasse 6a der Katholischen Grundschule St. Paulus in Berlin-Moabit.

Soziales Lernen steht auf dem Plan: „Wie kann ich Konflikte lösen, ohne mich zu prügeln"

Schulsozialpädagoge Uwe Thien macht Rollenspiele. Die Kinder simulieren Schulhofprügeleien und entwickeln Alternativen wie sie mit Aggressionen, Provokationen oder Frust umgehen könnten.

Uwe Thien will die Schüler in ihrer Kooperations-, Kommunikations- und Beziehungsfähigkeit stärken.  Sie lernen sich auszudrücken, einander zuzuhören und andere Meinungen zu respektieren. „Eine verbesserte Selbstwahrnehmung kann ihnen helfen, mehr Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und mit Kritik konstruktiv umzugehen" betont der Schulsozialpädagoge.

Aber auch Elternarbeit, die Unterstützung der Lehrkräfte, die individuelle Beratung der Schüler sowie die Vermittlung an Familienberatungsstellen oder das Jugendamt gehören zur Schulsozialarbeit.

Die Pisa-Debatte, die Vernachlässigung von Kindern sowie mangelnde Integration bestätigen: Das Bildungssystem braucht die Unterstützung durch Sozialarbeiter. Auch an der Schöneberger Katholischen Schule St. Franziskus oder der Katholischen Schule St. Marien in Berlin-Neukölln sind Schulsozialpädagogen tätig. SZ (Katholische Sonntagszeitung, 14. Dezember 2008)

 

Stand : 02.01.2009

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