Projektwoche 2012, Report

 

Auszug aus der Schülerzeitung "Pauli Times", Juni 2012 :

 

Reportage: Was war an den Projekttagen im Mai los ?

1. Klettern

Am ersten Tag sind wir auf verschiedene Spielplätze in Moabit gegangen. Wir waren auch an der Kletterwand (siehe Titelbild dieser „Pauli-Times“, hier ganz unten) Wir haben geübt mit Sicherung zu fallen. Frau May seilte sich auch an und machte mit.

Am zweiten Tag fuhren wir mit der U-Bahn zum Abenteuerpark in Potsdam. Dort war es sehr schwer die verschiedenen Parcours zu meistern. Es hatte nämlich geregnet. Deswegen war es glitschig.

Am dritten Tag sind wir ins „Boukdeworks“ gefahren. Dort bekamen wir einen Trainer. Er brachte uns das Bouldern bei und zeigte uns den richtigen Griff. Anschließend spielten wir, wobei man Punkte sammeln konnte. Ein Junge erhielt über 50 Punkte.

 

2. Spiel, Spaß und Sport

Am Mittwoch kletterten wir im Park Jungfernheide. Frau Vogel und Herr Lilge waren mit dabei. Als wir im Kletterpark ankamen waren wir alle sehr aufgeregt. Dann besprachen wir was zu beachten war. Hinterher durften wir ein Eis essen. Am zweiten Tag waren wir im Grunewald. Angekommen tobten wir uns zuerst aus. Dort bauten wir in der Kiesgrube Sandburgen. Einige von uns schnitzten, rannten und spielten Fußball. Am dritten Tag spielten wir Minigolf. Das Problem war, dass einige dieses Spiel nicht spielen wollten. Glücklicherweise gab es in der Nähe einen Spielplatz. Also gingen ein paar Kinder auf dem Spielplatz und andere spielten Minigolf.

 

3. Auf Försters Wegen

Wir fuhren nach Hermsdorf um mit Herrn Sprenger und Herrn Bodden frei lebende Wildschweine zu finden. Dort gibt es viele Tiere, insbesondere auf dem Wald Lehrpfad. Wir fanden aufgewühlte Erde. Herr Bodden erklärte uns: „Hier haben Wildschweine nach Insekten oder Wurzeln gesucht.“ Fast überall gab es ein Schild mit Tieren zu sehen. „Ich hatte mein Fernglas dabei“, schrieb einer der Jungen hinterher. „Damit sah ich einen großen Hirsch.“ Aber keiner von uns sah ein Wildschwein. Etwas später sind wir in einen kleinen Zoo gegangen. Dort gab es dann die Wildschweine und auch Rehe zu sehen. Am zweiten Tag gingen wir zum Moabiter Sportfest. Wir besuchten drei Stationen. An einem Stand haben die Schüler der Carl Bolle-Schule Übungsgeräte zum Thema Balancieren in der Turnhalle aufgebaut: Stelzen, Taue, eine Rollbank und eine Wippe. An der zweiten Station (Schulgarten) nahmen wir am Aufrollen einer Schnur und an einem Parcours mit geschlossenen Augen teil. Das Werfen mit Zapfen war auch möglich. Am S0S-Kinderstand waren wir auf dem Trapez und haben jongliert. An der Station des Jugendhauses gab es Fußball, Tischtennis und Beach-Volleyball. Am dritten Tag waren wir in der Kiesgrube. Wir bekamen kleine Netze und Behälter. Wir fingen die Tiere, zum Beispiel einen Wasserskorpion oder einen Blutegel. Anschließend ließen wir alle Tiere wieder frei.

 

4. Skaten

Am 2. Mai sind wir sehr früh losgegangen und wir kamen früher an. Wir gingen zum Skatepark am neuen Ufer. Es machte viel Spaß. Leider bin ich beim falschen Aufsteigen auf mein Skateboard hingefallen. Beim Fahren von einer Rampe muss man die Füße möglichst parallel halten. Ich hatte sie anfangs anders gehalten: einen Fuß gerade und einen schräg. Beim dritten Versuch schaffte ich es dann. Ich war der einzige Schüler aus der Klasse 5A in diesem Projekt. So befreundete ich mich mit Schülern aus der sechsten Klasse und aus der vierten Klasse. Dort war Dominik der beste Skater. Er hat sich getraut fast überall zu fahren. Am zweiten Tag war das Wetter nicht so schön. Das Skateboard-Fahren machte dann auch nicht so viel Spaß. Wir konnten aber gut üben. Am dritten Tag waren wir in dem Skateboardpark Marienfelde. Er war der größte. Dort gab es eine riesige Halfpipe, einen langen Tunnel und weitere kleine Attraktion. Ich traute mich einen „drop in“ zu machen. In diesen drei Parks waren wir fast immer die einzigen Schüler. Einmal kam ein Jugendlicher. Er konnte fast alles sehr gut: z. B. "sliden", "grinden" und "kickflipps". Meine Freunde wollten es nachmachen und sind dabei oft hingefallen. Einer von ihnen ist platt auf den Rücken gefallen und blieb dann ein paar Minuten liegen; danach hat er sich wieder aufgerappelt. Sie übten auch wie man das Skateboard beim Fahren um 180° dreht und weiterfährt. Lukas ist beim Fahren vom Board zielgenau auf eine Quarterpipe gesprungen. Ich habe es leider noch nicht geschafft. Wir versuchten aber doch das Sliden.

 

5. Pedigrohr

Pedigrohr wird benutzt um Körbe zu flechten. Man stellt einen Boden her. Dann muss man Löcher in den Boden stecken und das Pedigrohr hineinstecken. Die Löcher befinden sich am Rand der Bodenscheibe. Das abstehende Pedigrohr wird unten am Boden ganz fest geflochten. Dann stehen nach oben die großen Teile als Enden empor. Durch diese werden dann die dünneren Teile geflochten.



 

6. Spielen mit der Natur

Am Mittwoch sind 17 Kinder in den Wald gegangen. Wir haben Tai Chi geübt. Tai Chi ist so etwas ähnliches wie Yoga, aber viel sportlicher. In Asien gibt es Menschen, die diese Übungen als Frühgymnastik machen. Man kann sich dabei auch entspannen. Nach unseren Übungen haben wir dünne Äste und dicke Zweige für das Spiel Luftkegeln gesammelt, das wir dann am 3. Tag auch gebaut haben. Am Donnerstag spielten wir mit viel Spaß Mini-Golf am Tegeler See. Eis gab es auch. Begleitet haben uns Frau Vogel, Hr. Dr. Cimiotti und Hr. Knak-Hermanns.

 

7. sportlich- praktisch- aktiv

Am Mittwoch fuhren wir mit der S-Bahn zur Gemeinschaft für Arbeit (GfA). Das Haus sah von außen sehr alt und auch kaputt aus. Doch innen war es sauberer und besser. Wir bauten dort römische Wurfmaschinen, Drehkräne, Limes-Türme und Aquädukte. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus zu einem Museum in Berlin Mitte. Wir schrieben dort mit besonderen Füllern, die 100-150 Jahre alt waren. Mit ihnen sollten wir in einer besonderen Schrift  (Schrift ) schreiben. Wir bekamen dazu Feder und Tinte. Das Papier war besonders dick. Zum Schreiben saßen wir in einem alten, historischen Klassenzimmer. Das Tollste daran war, dass man die Feder immer, wenn man schreiben wollte, in die Tinte tauchen musste. Am letzten Tag fuhren wir nach Beach 61. Da konnten wir dann Federball, Volleyball, Fußball und Ball über die Schnur spielen. Dort war es warm und schön und zum Glück regnete es nicht. Nach dem Volleyballspiel haben wir den Sand für die nächsten Spieler wieder geglättet. Wir blieben 2 Stunden lang und fuhren dann zurück.

…danach kam der Samstag:

„Das Schulfest am 5. Mai von 11.00 bis 14.00 Uhr war dann der krönende Abschluss mit den Projektpräsentationen in der Eingangshalle und auf dem Schulhof und natürlich den vielen von Eltern und Lehrern gestalteten und betreuten Spiel- und Aktionsständen. Auf dem Podium wurde gesungen, getanzt und musiziert. Zwischen Kartoffellauf, Balancieren auf dem Seil, Seifenblasen, Tischtennis, Korbball, Büchsen- und Gummistiefelwerfen konnte man sich an Grill-, Obst-, Kuchen- und Getränkeständen stärken.“                                                                                    (Auszug aus dem Monatsheft der Pfarrei St. Paulus, Juni 2012; Bericht von Hrn. Peter-Jörg Preuschoff)

Bearbeitung der Reportage von den Schülern der Klasse 5a und der Redaktion der Schülerzeitung (Ausgabe Juni 2012)

 

Stand : 17.06.2012