Projektwoche 2009

Projekttage und Sommerfest 2009

Haste Worte – haste Töne“ - unter diesem Motto wurde in der ersten Maiwoche an unserer Schule gelesen, getanzt, musiziert, gebastelt, geforscht – in 24 verschiedenen Projekten, die Kleinen zusammen mit den Großen.

Es entstanden dabei tanzende Buchstaben, karierte Elefanten, bunte Chamäleons und phantasievolle Feuervögel, spannende Märchen-Guckkisten, klingende Bäumchen und so vieles mehr, dass man es gar nicht alles aufzählen kann. Aber gezeigt wurde (fast) alles – nämlich auf dem anschließenden Sommerfest am 9. Mai. Da wurden dann auch Hörspiele vorgestellt, Tänze dargeboten, Gitarren geschlagen und und und…

An den Klassenständen konnte man seine Kräfte in den verschiedensten Disziplinen messen, es wurde Stockbrot gebacken, Tischtennis und Basketball gespielt, Sack gehüpft und viel Köstliches gegessen und getrunken. Wer nach so vielen Aktivitäten erschöpft war, konnte sich bei einer Massage am Stand der 5b wieder erholen.

Das Wetter war strahlend schön und so waren sich zum Schluss alle einig: Das war ein rundum gelungenes Fest!

                                                                                           (Fr. A. Herpich-Schoene

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Stand : 15.05.2009

 

 

Bericht im Monatsheft der Gemeinde St. Paulus :

 

Haste Worte ‑ Haste Töne

Der Unterricht fällt in der St. Paulus-Schule aus

....und das gleich vier Tage lang! Doch keine Angst! In unserer katholischen St. Paulus-Schule sind weder die Revolution noch die Anarchie ausgebrochen. Ganz im Gegenteil. Unsere Paulus-Schüler sollten noch mehr Spaß an ihrer St. Paulus-Schule haben.

Einmal raus aus dem Unterrichtsalltag und klassenübergreifend gemeinsamen Interessen nachgehen, gemeinsam Spaß haben, Schulgemeinschaft einmal außerhalb des gewohnten Klassenverbandes positiv erfahren.

Dazu bietet unsere St. Paulus-Grundschule 1x im Jahr besondere Projekttage an, die diesmal vom 5. bis zum 8. Mai 2009 gingen und unter dem Motto "Haste Worte  ‑ Haste Töne" standen.

Schulleitung und Lehrerkollegium hatten sich viel Mühe gegeben, den Schülern interessante, spannende Projekte in bunter Vielfalt anzubieten. Jungen und Mädchen der 1. bis 6. Klasse konnten unter 24 Projektangeboten fünf Projekte frei wählen, damit zwar klassenübergreifende aber auch den Projekten altersgerecht entsprechende, zahlenmäßig praktikable Gruppen gebildet werden konnten.

Dazu waren große Schautafeln im Eingangsbereich der Schule aufgestellt worden, wo die einzelnen Projekte anschaulich erläutert und bebildert waren. Davor bildeten sich große Schülertrauben und man sah es ihnen an  ‑ sie hatten die Qual der Wahl. Selbst Elterngrüppchen fanden sich im Laufe der Zeit vor den Schautafeln ein und diskutierten, warum ihr Filius bzw. ihr Töchterlein gerade dies Projekt gewählt hatte und nicht das, wofür die besorgte Mutter ihr Kind doch viel geeigneter empfand. Aber das ist wohl auch der Sinn dieser Projekttage, dass die Schüler Neuland betreten, sich im geschützten Bereich auf ungewohntem Terrain erproben können.

Und was gab es da in den Projekten nicht alles zu erkunden, zu erfahren, zu erproben.

Wie entsteht ein Theaterstück? Theaterluft schnuppern, Kinder- und Volkstänze ausprobieren, Worte bewegen, bastelnd, spielend, lesend sich mit dem Chamäleon beschäftigen, Kreativität mit der Kinderoper „Feuervogel" entfalten, Unterwassertöne erforschen, die Kinderwelt von Astrid Lindgren aufspüren, Märchen sehen, hören und vertonen, sich mit der Technik zu einem Märchenprojekt befassen, Buchstaben zum Tanzen bringen, die Spur von Emil und den Detektiven verfolgen, sich von Märchen verzaubern lassen, sich von dem Klang der Farben, von Klanggeschichten entführen lassen, das singende, klingende Bäumchen aufspüren, Geschichten kneten, Spaß haben bei Sprechgesang und Saitenklang, sich zu Elmar in die Elefantenwerkstatt wagen, durch Musik schlauer werden, beim Hundeflüsterer sein evtl. zukünftiges Haustier besser kennen lernen, die Sprache der Tiere in der Stadt erlernen, sich in die Welt musikalischer Wunderkinder versetzen, dem Comic auf die Spur kommen und last not least den Film im Kopf - ein Hörspiel entwickeln.

Ich selbst durfte mit dem Schulleiter Herrn Sprenger das Theaterprojekt "Die Werkstatt der Schmetterlinge" mit 26 Schülern und Schülerinnen der 3.- 6. Klasse begleiten. Grundlage des Theaterprojektes war das Kinderbuch mit dem modernen Märchen "Die Werkstatt der Schmetterlinge" in dem der kleine Held Rodolfo etwas erfinden möchte, das schön ist wie eine Blume, gleichzeitig fliegen kann wie ein Vogel und alle glücklich macht. Nach einigen "Fehlversuchen", aus denen immerhin so nützliche Insekten wie Marienkäfer, Ameise, Biene und Libelle entstehen, erscheint ihm im Traum sein Großvater, der Erfinder des Regenbogens, und zeigt ihm den Kolibri, der mit seinem langen Schnabel von Blüte zu Blüte schwirrt, um Nektar zu saugen und da erwacht Rodolfo und hat den Schmetterling erfunden.

Die Theaterprojektgruppe "erlas" sich das Kinderbuch, bekam an einem Projekttag Besuch von der Dramaturgin des Hans-Otto-Theaters aus Potsdam, erfuhr wie aus diesem Kinderbuch das gleichnamige Theaterstück für Kinder geworden war, durfte eine Theaterprobe besuchen, beschäftigte sich an weiteren Projekttagen mit ihren eigenen Gedanken, Träumen, Phantasien und natürlich weiterhin auch mit Insekten und dabei natürlich zu guter Letzt mit den Schmetterlingen.

Höhepunkt der Projekttage war dann der Besuch der Premiere der Theateraufführung beim Jungen Theater Potsdam.

Das Theaterprojekt  ‑ wie auch die anderen 23 Schulprojekte ‑ fanden ihren krönenden Abschluss auf dem Schulfest der St. Paulus-Schule am Samstag, dem 9. Mai. Auf Tischen, Arbeitsplatten, Schautafeln, Plakaten und Litfasssäulen stellten die Projektgruppen die Ergebnisse ihrer Projekte anschaulich und liebevoll gemacht vor und auch "unsere" Theaterprojektgruppe war mit bunten Traumbildern, farbigen Weltkartenbildern mit den Klimazonen und natürlich vielen bunten Schmetterlingen dabei.

Die Eltern und Freunde der St. Paulus-Schule, nicht zu vergessen die Schüler selbst, waren zahlreich erschienen und auch unser Pfarrer Pater Jan und Pater Burkard erfreuten sich an dem munteren Treiben. Der Schulhof der St. Paulus-Schule war eingerahmt von vielen lustigen Sport- und Spielständen  ‑ betreut von Lehrern und Eltern  ‑ für Klein und Groß.

Aber auch für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt. Unsere Pfadfinder trugen das ihre dazu bei, indem die Kinder auf kleinem „Lagerfeuer" Stockbrot backen konnten. Ergänzend kamen noch Darbietungen auf der „Freilichtbühne" in der Mitte des Schulhofes, in der Schulaula und ein "Tischtennisturnier" in der Turnhalle dazu.

Da war wieder mal für jeden Geschmack etwas dabei. Mal schauen, was von den Projekttagen und dem Schulfest in der Schülerzeitung "Der schlaue Pauli" seinen Niederschlag findet. Ich bin gespannt.

Auf jeden Fall darf ich schon mal für die Pfarrnachrichten, unserer Gemeindezeitung, festhalten, wenn alle Schulen mit so viel Engagement, Begeisterung und Liebe zur Sache und den ihnen anvertrauten Kindern ans Werk gingen, wie unsere Katholische Grundschule St. Paulus, dann wäre die Schulproblematik in Berlin nur halb so groß.

Das verdient unser aller Unterstützung und Hilfe. Ich selbst tue das, indem ich mich als Lesepate zur Verfügung gestellt habe. Wenn Sie gut lesen können und Kinder mögen bzw. ihnen helfen wollen, dann melden Sie sich doch auch als Lesepate. Die Freude und die Fortschritte der Kinder werden es Ihnen danken. Sie können sich dazu beim Schulleiter Herrn Sprenger über das Sekretariat von Frau Fischer jederzeit melden (Tel. 395 41 96).

Sie können aber auch dem Förderverein der Katholischen Grundschule St. Paulus "Paulus Kinder e. V." etwas spenden :

(Commerzbank Berlin, Konto-Nr. 723 99 73 00,

BLZ: 100 400 00 - Empfänger: Paulus Kinder e. V.) oder

schon für einen Mitgliedsbeitrag von 10,00 Euro pro Kalenderjahr Mitglied des Fördervereins werden. Wenden Sie sich dazu bitte an die Vorsitzende des Fördervereins Frau Sabine Storberg (Tel. 342 50 67).

So, der Artikel ist jetzt etwas länger geworden, als ich beabsichtigt hatte, aber ich finde unsere St. Paulus-Schule hat es wirklich verdient.

Für unsere St. Paulus-Schule auf positive Gemeinderesonanz hoffend,

verbleibe ich mit lieben Grüßen

Ihr/Euer

Peter-Jörg Preuschoff.

 

(aus dem Monatsheft "Nachrichten aus der Dominikaner-Pfarrei St. Paulus", Juni 2009)

 

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